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California State of Mind

· TRAVELING

meine letzte Station war Portland. Die Fahrt durch Oregon Richtung Süden gestaltet sich zunächst etwas mühsam. Das Wetter ist schlecht und die Landschaft trostlos.

Bis man die Redwoods erreicht dann wird es eindrucksvoll und man steht ehrführchtig vor den Baumriesen, die auf keinem Foto so wirklich rüberkommen.

Und plötzlich fast unbemerkt ist man in Kalifornien... Aber etwas fällt sofort auf, im Sunshine State scheint tatsächlich die Sonne. Der erste Halt hier ist Sonoma in Napa Valley, der Weinregion kurz vor San Francisco. Ein entzückender kleiner Ort mit einem Marktplatz umgeben von netten Lokalen und kleinen shops lädt zum Verweilen ein. Die Landschaft der Umgebung ist zauberhaft, entgegen der europäischen Weinbaugebiete ist hier alles flach und die Reben stehen direkt am Wegesrand genau wie die dazugehörigen Güter, die alle zu Tastings und Besichtigungen einladen. Man fährt am besten einfach die Route von Yountville über St. Helena, bis Calistoga ab und macht Halt, wo es einem gefällt. Wer rechtzeitig reserviert, wohnt am besten in einem kleinen Hotel bzw. Bed&Breakfast , z.B. https://www.aninn2remember.com/und schwärmt von dort aus, wer am Wochenende kommt, sollte allerdings lange im Voraus buchen.

Wer durch Zufall abends auf dem St Helena Hway am Parkplatz des (Corner of Solano and Wine Country Ave) vorbeifährt, sollte unbedingt im Il Posto http://www.ilpostonapa.com/about_us einkehren, der Laden von Justin Graffigna ist spitze! Neben soliden italienischen Gerichten wird hier auch das ein oder andere Glas Wein ausgeschenkt, während der Wirt seine Gäste, die größtenteils aus Stammkunden besteht unterhält. Wir hatten jedenfalls einen wirklich lustigen Abend hier.

San Francisco

Hier habe ich vor 25 Jahren einmal für 6 Monate gelebt und ein Auslandssemester an der Academy of Art absolviert. Seitdem war ich nie mehr da, ein Fehler, denn diese Stadt ist toll! Den ganzen Tag geht es die Hügel auf und ab, quer durch die Stadt und ihre farbenfrohen neighbourhoods. Vieles hat sich nicht wirklich verändert, wenn nur verbessert, auch wenn es hier leider viel mehr Armut gibt als früher. Aber viele der Viertel haben sich Ihren besonderen flair erhalten und es gibt überall kleine Cafés, Restaurants und shops und jede Menge zu entdecken. Das hier alles aufzuzählen würde jeden Rahmen sprengen, deshalb hier nur ein paar meiner absoluten Highlights...

Eins davon ist auf jeden Fall eine Fahrt mit einem Uberbike quer durch die Stadt und über die Golden Gate Brücke! Diese Fahrräder kann man überall mit der app mieten und sie haben einen zusätzlichen Elektroantrieb, was die ganze Sache wirklich erleichtert (;

abends auf einen Irish Coffe mit Tradition und Blick auf Golden Gate ins Buena Vista

und dann zum Sonnenuntergang ins Radhaus Fort Mason und http://radhaussf.com

ein Spaziergang entlang der Height Ashbury zum Golden Gate Park, dort das Gewächshaus anschauen und den Turm vom De Young Museum besteigen.

Chinatown einmal die Grant Street hinauf vom Union Square bis Little Italy. Hier abends im supercoolen Restaurant https://chinalivesf.com/ essen, danach auf einen Absacker in eine der vielen Bars der Umgebung.

Nach Mission die vielen coolen murals anschauen und weiter nach Castro, wer Glück hat erlebt dort ein Strassenfest der besonderen Art

Das neue Hipsterviertel Hayes Valley wo sich "Tech"- und Szenepeople die Hand geben, hier gibt es einen supercoolen STORE, https://b8ta.com/ , eine Art Präsentationszentrum, in dem man neue, innovative technische Produkte testen und kaufen kann...

und überall die vielen tollen unterschiedlichen Häuser und natürlich nicht zu vergessen, einfach die schöne Aussicht zu geniessen...

ein abendlicher Architekturspaziergang nach Embacadero, Brutalism und das spektakuläre Hyatt Hotel

und dann zum Dinner ins "The Slanted Door" mit Blick auf die andere tolle Brücke der Stadt!

Highway No 1

...ach, hier könnte ich noch ewig bleiben aber schließlich zieht es mich weiter nach Süden und ich fahre Richtung Monterey (hier unbedingt das Aquarium besuchen auch wenn der Eintritt 50 USD kostet) das ist toll, vorallem die Quallen!

Übernachten entweder im beschaulichen Pacific Grove oder beachfront im Monterey Tides, hier merkt man das erste mal das man am Pazifik ist. Cool Vibes... http://montereytides.com/

Weiter geht es über den berühmten 17 miles drive, entlang der Küste vorbei an der Lonely Cypress und Pebbles Beach nach Carmel. Der Ort ist so bezaubernd, dass man auch hier gar nicht mehr weg mag, es gibt jede Menge tolle Restaurants , Shops und einen wunderschönen Strand... Nicht so teuer aber superzentral übernachtet man im Carmel Bay View Inn, sehr sweet! https://www.carmelbayviewinn.com/?utm_source=local-directories&utm_medium=organic&utm_campaign=travelclick-localconnect

Aber dann fährt man über den Highway No 1 nach Big Sur und entdeckt an diesem wilden Küstenweg gleich das nächste Naturwunder. Wer kann, sollte hier übernachten z. B. im https://www.raggedpointinn.com/ oder zumindest zum Lunch einkehren ins Nephente https://www.nepenthe.com/, von dort aus hat mein einen tollen Blick! Und es gibt einen supercoolen Souvenirshop.

Irgendwie hatte ich an diesem Tag leider kein Glück mit den angesteuerten Hotels jedes Bett von Big Sur bis Santa Barbara war ausgebucht und so musste ich wohl über übel die Nacht in einem Motel am Highway verbringen. Nicht schön! Seitdem bin ich noch ein wenig dankbarer, einfach dafür, daß ich gesund bin und frei am nächsten Tag weiterzufahren und für alles was ich habe und was mir diese Reise ermöglicht! Denn so toll es teilweise ist, alles ist unfassbar teuer und trotzdem ist ständig alles ausgebucht, man muss ziemlich gut organisiert sein und einem wird bewusst, warum hier auch so Viele "durchs Raster" fallen. Es ist ein Land der Superlative und eben auch der Extreme, in jede Richtung...

Das wird einem spätestens in Santa Monica und am Venice Beach bewusst. Hier gibt es jede Menge skurrile Persönlichkeiten, die einen extrem sportlich, die anderen völlig abgedreht auf jeden Fall die unterschiedlichsten Menschen, die hier sich und ihr Talent zur Schau stellen. Auch hier gibt es wieder überall Leih- Fahrräder und Elektroroller mit denen man durch die Gegend cruisen und das bunte Treiben geniessen kann.

Vom Strand aber auch unbedingt zum "Abott Kinney Boulevard" fahren, die Hipstergegend und Einkaufsmeile auf der sich shop an shop reiht und man neben coolen "murals", foodkonzepten, fashionshops etc auch eine Filiale meines geliebten Eisladens Salt&Straw https://saltandstraw.com/ findet, bei dem sich das Anstehen für einen megaleckeren superscoop, echt lohnt. Die Kehrseite der Medaille... einen interessanten Artikel über die "Gentrifizierung" der einst eher heruntergekommenen Gegend und den neuen extremen Lebensumständen vieler Einheimischer findet Ihr hier https://www.zeit.de/entdecken/reisen/2016-10/los-angeles-venice-hipster-abbot-kinney-boulevard

Am Ende der Strasse gleich links auf dem Venice Blvd befindet sich der tollste Super!markt den ich je gesehen habe, Erewhon! https://www.erewhonmarket.com/ ein PARADIES für jeden der Wert auf gesunde Ernährung und organic superfood legt. Es gibt eine Salatbar, eine Saftbar, frisches Sushi, selbstgemachte Fertigspeisen und die ausgefallensten Produkte von raw chocolate über food supplements bis zu Biokosmetik. Einfach Mega!

L.A. Lalaland

Hollywood, Bel Air, Downtown, Art District, Korea Town...where to start?! Der Hollywood Blvd inkl seiner Stars und Sternchen ist schnell abgehakt. Leicht heruntergekommen und touristisch aber natürlich trotzdem ein Muss. Der Sunset Strip hingegen entspannt und spannend zugleich, hier sind viele coole Hotels und Bars, wenn man nicht in der Innenstadt wohnen will. Melrose Ave, Rodeo Drive ein Shopping Mekka der Superlative. Ein Ausflug ins wunderschöne Oberservatorium in Griffith Park und in die Hollywood Hills zum Sonneruntergang lohnen sich allemal.

weiter nach L.A. downtown, superzentral wohnt man im The Standard, http://www.standardhotels.com hier gibt es auch eine coole Dachterrasse mit Blick über Financial District. Von dort aus kann man morgens starten zum Grand Central Market, dahinter liegen die Angel Stairs aus dem Film Lalaland, einen kurzen Abstecher zum Last Bookstore, vorbei an Frank O´Gehrys Disney Concert Hall und dann weiter zum The Broad Museum https://www.thebroad.org/ Achtung der Eintritt ist frei aber man muss vorher online einen timeslot buchen. Das Museum ist sensationell!!!

Abends zum essen oder in eine der vielen Bars nach Korea Town. Am nächsten Tag dann Zeit nehmen für eine Tour durch den Art District. Start ist die Galerie Hauser&Wirth und dort zum Lunch ins Restaurant Manuela. Von dort aus die anderen Strassen erkunden, es gibt überall supercoole murals, u.a. die berühmten wings von Colette Miller, die sich überall wiederfinden oder daily life quotes (I love!) von wrdsmth https://www.wrdsmth.com/

Zum Sunset dann schließlich auf den oue skyspace https://oue-skyspace.com/ mit einer tollen Aussicht über die Stadt.

San Diego

weiter gehts nach Süden über Long Beach, Huntington, Newport und dem zauberhaften Laguna Beach weiter nach San Diego. Time to relax... Es herrscht entspannte Stimmung an den Stränden von La Jolla und Pacific Beach. Hier sind viele Surfer, Kiter und alle joggen, skaten oder rollerbladen am Strand entlang. Es gibt nette Bars, Restaurants und Cafes. Ich bin erschöpft von der vielen rumfahrerei und beschließe für ein paar Tage zu bleiben. Wohnen kann man direkt am Strand mit Blick aufs Meer und den Pier im neuen und coolen https://www.t23hotel.com/ ansonsten empfehle ich aber nur ein paar Schritte von dort und viel günstiger das Beach Haven https://www.beachhavenpacificbeach.com/, von außen ein eher schrabbeliges Motel aber die Zimmer sind super, wenn auch ohne Ausblick... alternativ das Diamond Head Inn https://www.diamondheadinn.com/  Achtung, auch hier steigen die Preise am Wochenende und vieles ist ausgebucht, also besser vorher reservieren.

free beach yoga everyday zwischen Lifeguard Station 18 und 19... und danach ein (worldbest) Avocadotoast im Olive http://olivecafe.biz/

San Diego Downttown ist mittlerweilen eine größere Stadt, man kann abends zum shoppen in den Fashion District fahren (Friars Rd) oder ins Theater gehen und eines der vielen Restaurants besuchen. But if you ask me, just stay on the beach...

Next Stop Palm Springs...

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